Skip to content
path/bone-marrow

Knochenmarkaspirat

Knochenmarkaspirat ausgewertet: Myelogramm Zelle für Zelle, Blastenanteil, M:E, Dysplasie.

Bald verfügbarWSIDigitale Pathologie

Dieses Modell kann noch nicht ausgeführt werden. Stimmen Sie ab, um Ihr Interesse zu zeigen, und erhalten Sie eine E-Mail, sobald es verfügbar ist.

Überblick

Funktionsweise

Knochenmarkaspirat wertet einen nach May-Grünwald-Giemsa gefärbten Aspiratausstrich aus und erstellt das Myelogramm, die Differenzierung des Knochenmarks, für die erfahrene Morphologen sonst mehrere Hundert Zellen von Hand zählen müssen. Der Blastenanteil dieser Zählung ist einer der Werte, die über die Klassifikation einer myeloischen Neoplasie entscheiden.

Die Analyse findet die gut ausgestrichenen Bereiche des Präparats, klassifiziert jede kernhaltige Markzelle in eine von etwa zwanzig Klassen der myeloischen, erythropoetischen, lymphatischen, monozytären und Plasmazellreihe sowie der Blasten und gibt die Differenzierung in Prozent, das Verhältnis von Myelopoese zu Erythropoese (M:E) und den Blastenanteil an. Zellen mit dysplastischen Merkmalen werden gekennzeichnet, und jede Klasse hat ihre eigene Zellgalerie, sodass sich jede Zahl an den zugrunde liegenden Zellen überprüfen lässt.

Einsatzzweck

Entscheidungsunterstützung für Hämatologen oder Hämatopathologen, die ein Aspirat befunden: eine vollständige Zählung Zelle für Zelle zur Durchsicht und ein Blastenanteil, der den Schwellenwerten von WHO-HAEM5 und ICC 2022 gegenübergestellt wird.

Zielgruppe

Hämatologen, Hämatopathologen, Ärzte in hämatologischer Weiterbildung und Laborpersonal in Laboren, die Knochenmark befunden. Entwickler nutzen die Analyse, um ein Laborsystem oder ein Leukämieregister um strukturierte Myelogramme zu ergänzen.

Eingaben und Protokoll

Unterstützte Eingaben

  • Whole-Slide-Image eines Aspiratausstrichs, als DICOM VL Whole Slide Microscopy Image oder Scannerdatei (SVS, NDPI, MRXS, CZI, OME-TIFF und weitere).
  • Zellbilder: JPEG-, PNG- oder TIFF-Ausschnitte einzelner Markzellen aus einem digitalen Morphologiesystem.
  • Ein Aspirat pro Analyse.

Anforderungen

Anforderung Grund
May-Grünwald-Giemsa-Färbung Zytoplasmatische Granula und Chromatin definieren die Markzellklassen
Dünne, gut ausgestrichene Bereiche im Präparat Zellen werden dort gezählt, wo sie einzeln liegen, nicht in dicken Bröckelstraßen
Pixelabstand bei Whole-Slide-Images Die Zellgröße trennt Blasten, Promyelozyten und Lymphozyten

Optionale klinische Angaben

Das Blutbild, das Ergebnis des peripheren Ausstrichs, Vordiagnosen oder -therapien und die Fragestellung können in clinical_context übergeben werden; die Empfehlungen nutzen diese Angaben.

Ergebnisse und Standards

Das Ergebnis

Abschnitt Inhalt
Knochenmarkdifferenzierung Klasse jeder gezählten Zelle, Differenzierung in Prozent, M:E-Verhältnis, Blastenanteil, Dysplasiezeichen und eine Zellgalerie
Befundentwurf Optional (options.report): ein Fließtext auf Englisch, der das Ergebnis für die befundende Person einordnet (Befunde, Beurteilung, Einschränkungen); jede Zahl wird gegen die Befunde geprüft

Standards

  • Klassifikation: Blastenschwellen der WHO Classification of Haematolymphoid Tumours, 5. Auflage (WHO-HAEM5), und der International Consensus Classification (ICC 2022).
  • DICOM: klassifizierte Zellen als Microscopy Bulk Simple Annotations auf dem Objektträger, das Myelogramm in SR TID 1500, ein Encapsulated PDF.
  • Interoperabilität: FHIR R4 DiagnosticReport mit LOINC-kodierten Observation-Einträgen für die Differenzierung.

Hinweise zur Zählung

Eine Knochenmarkdifferenzierung beruht üblicherweise auf mindestens 300 bis 500 kernhaltigen Zellen, weshalb sie von Hand langsam ist. Die Analyse klassifiziert jede zählbare Zelle in den gut ausgestrichenen Bereichen, und die Empfehlungen stellen den Blastenanteil den Schwellenwerten von WHO-HAEM5 und ICC 2022 gegenüber, statt sich auf ein System festzulegen.

Zusammenspiel mit anderen Modellen

Ein Warnhinweis auf Blasten aus dem Modell Peripherer Blutausstrich (path/blood-smear) ist der übliche Anlass für dieses Modell.

Ergebnisabschnitte

Eine Analyse liefert alle Abschnitte, die ihre Eingabe zulässt.

  1. Knochenmarkdifferenzierungdifferential
  2. Befundentwurfreport
Alle Modelle im Bereich Digitale Pathologie entdecken

Pathologie der Prostatabiopsie

Prostatastanzbiopsie ausgewertet: Karzinom pro Stanze, Gleason und ISUP, % Muster 4, Tumorlänge.

Pelvis4 sections
WSI· wsi

Organunabhängige HE-Schnittanalyse

Organunabhängige HE-Auswertung: QC, Tumorkarte, Kerne, Mitosen, Primärlokalisation, Embeddings.

Whole body8 sections
WSI· wsi

Mammapathologie

Mammafall aus HE-, IHC- und Lymphknotenpräparaten: Typ, Grad, Biomarker-Scores, TILs und pN.

Breast8 sections
WSI· wsi

Kolorektale Pathologie

Kolorektale Polypen und Karzinome: Adenom oder serratiert, Dysplasie, MSI und Gewebekarte.

GI4 sections
WSI· wsi

Pathologie des Lungenkarzinoms

Lungenbiopsie und -resektion ausgewertet: NSCLC-Subtyp, IASLC-Grad, PD-L1-TPS, EGFR-Mutation.

Chest4 sections
WSI· wsi

Peripherer Blutausstrich

Blutausstrich ausgewertet: klassifizierte Leukozyten, Differenzierung in Prozent, Blastenhinweis.

Whole body2 sections
WSI· wsi