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Mammasonographie

Läsionsliste der Brust mit BI-RADS-v2025-Deskriptoren und Einstufung, Achsellymphknoten und ABUS.

Bald verfügbarUSUltraschall & Echokardiographie

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Überblick

Funktionsweise

Mammasonographie wertet Handuntersuchungen der Brust und Volumina des automatisierten Brustultraschalls (ABUS) aus: radiäre und antiradiäre Standbilder oder Cine-Loops jeder Läsion, Bilder der Axilla oder die zwei bis sechs 3D-Volumina eines ABUS-Systems. Bodymarker und Uhrzeigerangaben auf dem Bild werden gelesen, sodass jede Läsion ihre Lokalisation erhält.

Das Ergebnis ist eine Läsionsliste. Jede Läsion wird detektiert, umrandet und vermessen, über alle Bilder und Cine-Frames verfolgt, in denen sie erscheint, nach Uhrzeigerposition, Mamillenabstand und Tiefe verortet und mit dem ACR-BI-RADS-Ultraschalllexikon beschrieben. Es folgen eine abschließende BI-RADS-Einstufung mit Empfehlung zum weiteren Vorgehen und danach die axillären Lymphknoten.

Einsatzzweck

Entscheidungsunterstützung für die Mammadiagnostik bei der Abklärung eines Tastbefunds, eines mammographischen Befunds oder einer Screening-Sonographie bei dichter Brust. Dieselbe Läsion auf vielen Bildern wird einmal berichtet, und jede Einstufung zeigt die Deskriptoren, auf denen sie beruht.

Zielgruppe

Radiologen mit Schwerpunkt Mammadiagnostik, Brustchirurgen, Gynäkologen und Allgemeinradiologen, die Mammasonographien befunden, sowie Sonographiefachkräfte, die Befundbögen vorbereiten. Entwickler nutzen die Analyse, um BI-RADS-Befundfelder vorzubelegen oder ABUS-Volumina vorzubefunden.

Eingaben und Protokoll

Unterstützte Eingaben

  • Handuntersuchungen: DICOM-Objekte vom Typ Ultrasound Image und Ultrasound Multi-frame Image, radiäre und antiradiäre Ebene pro Läsion, mit oder ohne Farbdoppler.
  • ABUS: Objekte vom Typ Enhanced US Volume, zwei bis sechs Volumina pro Untersuchung.
  • Vollständige Untersuchungen: ein Untersuchungsordner oder eine CD; die Bilder der Axilla werden automatisch von denen der Brust getrennt.

Anforderungen

Anforderung Grund
Zwei orthogonale Ebenen pro Läsion Form, Orientierung und Größe in drei Achsen erfordern beide
Lesbarer Bodymarker oder lesbare Uhrzeigerangabe Die Lokalisation (Seite, Uhrzeigerposition, Mamillenabstand) stammt daraus
Kalibrierung über SequenceOfUltrasoundRegions Läsionsgröße und Kortexdicke der Lymphknoten in Millimetern
Bilder der Axilla für den Lymphknotenabschnitt Die Axilla wird nur ausgewertet, wenn sie abgebildet ist

Optionale klinische Angaben

Alter, Indikation (Tastbefund, mammographischer Befund, Screening bei dichter Brust, Verlaufskontrolle) und Vorbefunde werden in clinical_context übergeben. Die Korrelation mit einer Mammographie ist eine eigene Analyse eines Mammographie-Modells.

Ergebnisse und Standards

Das Ergebnis

Ein JSON-Ergebnis, gegliedert in Abschnitte, mit findings, measurements und classifications; Läsionsmasken werden als DICOM SEG geliefert. Jede Läsion behält über alle Bilder hinweg eine lesion_id mit Seite, Uhrzeigerposition, Mamillenabstand und Tiefe.

Abschnitt Inhalt
Läsionen Detektion, Kontur und Größe jeder Läsion, über Cine-Loops und Bilder hinweg verfolgt
BI-RADS-Einstufung Form, Orientierung, Begrenzung, Echomuster, dorsale Schallphänomene, Verkalkungen und Vaskularisation; BI-RADS 2–5 pro Läsion mit Empfehlung zum Vorgehen
Axilläre Lymphknoten Lymphknotendetektion, Kortexdicke, Fetthilus und eine Metastasenwahrscheinlichkeit
ABUS-Läsionen Läsionsdetektion und -segmentierung in 3D-ABUS-Volumina mit einer Einschätzung benigne oder maligne
Befundentwurf Optional (options.report): ein Fließtext auf Englisch, der das Ergebnis für die befundende Person einordnet (Befunde, Beurteilung, Einschränkungen); jede Zahl wird gegen die Befunde geprüft

Standards

  • Lexikon und Einstufung: Ultraschalllexikon des ACR BI-RADS v2025 einschließlich Non-Mass-Läsionen; Begriffe der 5. Auflage von 2013 werden zugeordnet, wenn ältere Bezeichnungen benötigt werden.
  • DICOM: SR Breast Imaging Report TID 4200; SEG für Läsionsmasken; GSPS-Messmarken auf den Quellbildern; Key-Object-Selection für die Bilder, die jede Läsion definieren; Encapsulated PDF.
  • Terminologie: RadElement Common Data Elements für BI-RADS, SNOMED CT für Befunde und Anatomie.

Hinweise zur Einstufung

Jede Kategorie erhält ihr BI-RADS-Vorgehen: Kategorie 2 (benigne) führt zurück in die Routineversorgung, Kategorie 3 (wahrscheinlich benigne) zu einer Kontrolle in kurzem Intervall, Kategorien 4 und 5 zur histologischen Abklärung. Non-Mass-Läsionen werden mit den Begriffen beschrieben, die v2025 dem Ultraschalllexikon hinzufügt.

Verwandte Modelle

  • us/gynecology wertet Adnexbefunde nach O-RADS aus.

Ergebnisabschnitte

Eine Analyse liefert alle Abschnitte, die ihre Eingabe zulässt.

  1. Läsionenlesions
  2. BI-RADS-Einstufungbirads
  3. Axilläre Lymphknotenaxillary-nodes
  4. ABUS-Läsionenabus-lesions
  5. Befundentwurfreport
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